Mit ‘Postproduktion’ getaggte Artikel

Die Zeit der Auswertung kann (fast) beginnen

Sonntag, 18. April 2010

Ist es nicht wunderbar? Draußen scheint sich die Sonne einen Ast ab, die Temperaturen fangen an zu steigen und wir kommen endlich zu einem Ende. In Kürze werden sich die seit mittlerweile einigen Tagen und Wochen im Keller eingesperrten Tonmisch-Jungs wieder an die Oberfläche bewegen können.

Félix, Benni und Sönke verbrachten das schöne Wetter in einem dunklen Kino in München und ließen “Topper gibt nicht auf” farbkorrigieren und letzte Kleinigkeiten verbessern.

Henning Fuchs und Konsorten spielten unsere grandios melancholische Eingangsmusik ein.

Paul saß vor seinem Rechner und schnitt Topperettes und Kurzinterviews und organisiert die kommenden Events.

Anders gesagt: Es wird höchste Zeit, dass wir fertig werden und wir alle die Sonne genießen können.

Es ist nicht mehr weit. Musik und Ton ist fast fertig gemischt, Bild korrigiert, Abspann auch fast vollständig und bedarf lediglich zwei, drei kleiner Änderungen.

Poster und Designs sind auch in Erarbeitung und Fertigstellung.
Der Mai kann kommen. Und damit Premiere des ersten Real-3D-Spielfilms der HFF, “Topper gibt nicht auf”, etliche Topperettes, kleinere und größere öffentliche Vorführungen verschiedener Art und eventuell auch das eine oder andere Festival.

Keep on rocking!

Euer Topper

Der lange Weg zur 3D-Sichtung

Sonntag, 28. Februar 2010

Diese Woche war schon etwas frustrierend.
Insgesamt dreimal haben wir versucht, unseren derzeitigen finalen Schnitt in einer 3D-Version im Kino an der HFF zu gucken.

Der Postproduktionsprozess ist jedoch so aufwendig, dass es nur so übersäht ist mit kleinen Problemen, die an allen Ecken lauern können. Wir werden hier in Kürze mehr auf die Produktion des Films eingehen und berichten, wie sich die Postproduktion direkt gestaltet.

Unsere Problematik liegt darin, dass wir den Film nur in 2D geschnitten haben und später in 3D umwandeln werden.
Wir haben nun also einen finalen Schnitt und müssen diesen kurzzeitig in 3D umwandeln, um zu beurteilen, ob die Längen der Schnitte passend sind. (Mehr über diese Thematik demnächst in einigen kleinen Featurettes.)

Da wir unseren Film ja mit zwei Kameras aufgezeichnet haben und eine der Kameras aufgrund der Bauweise unseres Spiegelrigs auf dem Kopf stand, haben wir nun auf unserem Storage (dem so genannten “Clipster”)zwei Kameraströme zu liegen: das linke Auge normal, das rechte Auge auf dem Kopf stehend.

Wir haben nun also für die Erstellung der 3D-Version die Schnittliste aus unserem Schnittprogramm und die beiden Kameraströme genommen und in einem weiteren Programm diese Dinge zu einem 3D-DCP zusammen gebacken, damit wir unseren Film in 3D auf der HFF-eigenen Leinwand gucken können.
Ohne daran zu denken, dass wir vorher das eine Bild hätten drehen müssen.

Bei einem solch umfangreichen Projekt mit einem engen und vor allem aufwendigen Postproduktionsplan, können solche kleinen Dinge passieren. Besonders ärgerlich ist dies jedoch, weil wir hier von mehr als 480GB an reinen zu kopierenden Daten sprechen. So dauert es meistens 2 Tage um alle Daten auf den Server des DCP-Erstellungstools zu kopieren und dann die fertige Vorführ-Datei zu erstellen.

Ein langer und steiniger Weg, der uns immer wieder vor neue Herausforderungen stellt und uns Wissen aneignen lässt.

Bald mehr darüber, wie wir eigentlich arbeiten.
Bleibt dran.
Euer Topper!