Wer hätte gedacht, dass ich irgendwann an diesen Punkt kommen würde.
Aber es schleicht sich langsam Wehmut ein.
Es sind nur noch zwei Tage, bis wir den finalen Film das erste Mal intern an der HFF sichten werden. Und nur noch 9 Tage bis der Film das erste Mal einem kleinen Kreis von Zuschauern gezeigt wird.
Nach und Nach trudeln via der unzähligen Mydrive-Accounts, die wir für unseren Postproduktion eingerichtet haben, unterschiedliche Schnipsel ein. Hier muss der Abspann vom Timing und Aufbau her gesichtet und abgenommen werden, da wird der derzeitige Score angehört und ganz woanders wartet das Stereoskopische 3D-Intro darauf, endlich final auf der großen Leinwand in 3D gesehen werden zu können.
Es ist eine schöne Zeit. Auch wenn sie stressig ist. Und ohne die unzähligen Leute, die dieses Projekt mittlerweile mit unterstützen, überhaupt nicht zu bewältigen.
Egal ob es unser Postproduktions-Leiter Sönke Kirchhof ist, der die ganzen Postproduktions-Fäden in der Hand hält, die unzähligen Animatoren der HFF und VCC sind, die Intros und Abspänne bauen oder auch unsere Grafikerin Doreen, die fleißig an Plakaten und Bannern bastelt.
Danke an euch Alle, dass ihr dabei seid, euch so mit einbringt, die Nächte schuftet und die Server glühen lasst.
Schon lustig, was aus dem ursprünglichen kleinen Forschungsprojekt geworden ist. Wie es sich aufgeblasen hat.
Und nebenbei arbeitet ein Team daran, den Film nach Außen zu bewerben.
Premieren-Vorbereitungen werden getroffen und wieder umgeworfen, Festivals werden ausfindig gemacht und angeschrieben, Pressemitteilungen geschrieben, Medienkooperationen geschlossen.
Und das Alles für einen knapp 25 Minuten langen Real-3D-Film. Von einer deutschen Filmhochschule.
Wir sind gespannt, wie er ankommt.